Heimweh, wonach?

 

Wenn ich »Heimweh« sage, sag ich »Traum«.

Denn die alte Heimat gibt es kaum.

Wenn ich Heimweh sage, mein ich viel:

Was uns lange drückte im Exil.

Fremde sind wir nun im Heimatort.

Nur das »Weh«, es blieb.

Das »Heim« ist fort.

 
  

 

 
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